Back on track, better than ever...
Geschrieben von: Dirion Sonntag, 23. März 2003 um 00:00
Endlich gibts mal wieder News. Für die die nur wissen wollen was wir so gemacht haben, bitte sehr:
Velketor the Sorcerer
Derakor the Vindicator
Telkorenar x2
Untel'Dak x2
The Va'Dyn
Terror Matriarch
PoV/PoS Flags
BoT Flags
Wer sich für mehr interessiert klickt auf 'More'...
"Die Auferstehung" von Dirion Silverclaw
Prolog
Gedankenverloren aber dennoch entschlossen, marschierte ich über die Plane of Tranquility. Meine Füsse trugen mich den Abhang hinunter Richtung Meer. Dutzende Abenteurer kreuzten meinen Weg, gekleidet in elegante Roben oder glänzende, undurchdringbar scheinende Rüstungen. Die Meisten von ihnen blickten grimmig drein, wohl in böser Vorahnung der Dinge die sie bei ihrem Kampf gegen die bösen Mächte Norraths und seiner Götter erwarten würde.
Ich hatte mir für diesen Tag etwas anderes vorgenommen. Bald erreichte ich den Strand und sah einige hundert Meter links von mir einen langen Steg, der weit hinaus ins offene Meer führte. An seinem Ende befand ich sich eine Hütte, die auf Stelzen gebaut wurde damit sie nicht im Wasser versank.
Als ich den Steg in Richtung Hütte entlang schritt, verebbte das hektische Treiben das hinter mir stattfand und allmählich war das einzige Geräusch welches ich noch vernahm das beruhigende Rauschen des Meeres.
Ich umrundete den niedrigen Bau, der von einem Ring aus Brettern umgeben war, bis zu dem Punkt an dem man nur mehr die unendlich scheinenden Weiten des Ozeans vor sich hat.
Dort setzte ich mich hin, schloß die Augen und ließ meine Gedanken von dem Meeresrauschen davontragen.
Kapitel 1
Bilder längst vergangener Tage tauchten vor mir auf. Kämpfe und Abenteuer die mit Freunden bestritten wurden, die nun andere Wegen gingen.
Meine Gedanken blieben plötzlich am Schicksal der Gemeinschaft haften, der ich mich schon seit ich Denken kann zugehörig fühle. Welche schweren Schläge dieser Bund an Gleichgesinnten in jüngster Zukunft einstecken musste. Gute Freunde die sich lange Zeit aufgeopfert hatten haben uns den Rücken gekehrt, um ihre eigenen Wege des Schicksals zu beschreiten.
Klaffende Wunden sind dadurch entstanden, die anfänglich gar nicht bemerkt wurden, denn zu groß war der Schock über den Verlust und zu intensiv der Trotz und die Enttäuschung. So gingen die Dinge ihren gewohnten Gang und es wurden neue Erfolge verbucht, jedoch wurden die Wunden nicht bemerkt die diese lebendige Gemeinschaft Kraft kosteten und unablässlich schwächten. Schließlich kam was kommen musste und alles sackte in sich zusammen. Die alten Eckpfeiler die diese Gilde getragen hatten, waren nach und nach verschwunden und so hielt sich der gesamte Komplex krampfhaft selbt ohne zu wissen wie er das eigentlich vollbrachte, bis ihn schließlich die Kraft verließt und das alte Gemäuer in sich zusammen brach. Nun standen die Gefährten also vor diesem Trümmerhaufen der alten Erinnerungen und Erfolge.
Ihr Wille ward nun auf die Probe gestellt. Was wollten sie nun tun? Selbst die jahrelang Loyalsten unter ihnen hatten ihre Zweifel, welchen Weg sie wählen sollten.
Doch diese Entscheidung wurde ihnen abgenommen, denn plötzlich gab es Kunde von neuen Menschen die sich diesem Bund anschließen wollten, da sie Leute suchten mit denen sie lachen, weinen und jubeln konnten.
Von diesem neuen Ansporn beflügelt, die Trauer überwunden und tiefe Dankbarkeit derer gegnüber die bisher die Last auf ihren Schultern trugen, begann der Wiederaufbau und jeder war Willens seinen Beitrag zu leisten und die Gemeinschaft noch enger werden zu lassen. Das neue Zeitalter hatte also begonnen.
Kapitel 2
Noch ein wenig taumelnd aber bereit wieder in die Lande zu ziehen und gemeinsam Neues zu erleben, begannen wir uns wieder auf unser Vorankommen zu konzentrieren. Wir wollten nichts überstürzen und so gingen wir es behutsam an. Die Plane of Nightmare, Reich der Göttin Terris Thule wurde nach neuen gefahrvollen Kreaturen durchforstet und neben einer alt bekannten Spinne wurden wir auch auf einen riesiges, krokodilähnliches Wesen aufmerksam, dem wir den Kampf ansagten. Als Untel'Dak, wie es genannt wurde, schließlich mit dem Bauch nach oben schwamm merkten wir, dass Größe wohl wirklich nicht alles über die wahre Stärke aussagen musste.
Einen alten Bekannten suchten wir ebenfalls wieder heim, denn unsere Späher hatten Va'Dyn in Akheva gesichtet und diese Chance auf unterhaltsamen Zeitvertreib wollten wir uns nicht entgehen lassen.
Eine logistisch schwierige und sehr zeitaufwendige Aufgabe stand uns noch bevor, denn es hatten noch nicht sämtliche PoM eine der sechs Aufgaben bestanden, die das Tribunal ausersehen hatte um eventuell erneut über Mavuin's Urteil zu befinden. Mavuin selbst gewährte bei Erfolg aus Dankbarkeit Zutritt zu den mächtigeren Planes.
Nachdem nun endlich die Zeit gekommen war, wo es uns ermöglicht wurde die gesamte Gemeinschaft beim Bestehen der Prüfung des Tribunals zu helfen galt es dies in Angriff zu nehmen.
Einen ganzen Tag brachten wir damit zu, einen nach dem anderen bei der Prüfung beizustehen und jeder half mit sogut er konnte.
Plötzlich befand ich mich weiter in der Vergangenheit in einer trostlosen Landschaft voller karger Felsen und schwefelgeschwängerter Luft. Inmitten dieser Einöde erblickte ich eine Reihe von Kriegern, Magiern aller Art, Druiden, Klerikern und anderer Helden. Sie alle verbrachten endlose Stunden damit, um ihren Heilern bei ihrer epischen Aufgabe zu helfen und schlachteten die diversesten Arten von Drakes und Wurms.
Mit eben solcher Ausdauer und Verbissenheit wurde nun dafür gesorgt, dass ihnen allen Zutritt zu den Reichen Karana's und Mithaniel Marr's gewährt wurde.
Nach vielen Stunden war es dann soweit, dass alle an diesem Tag Anwesenden diese Hürde bestanden hatten. Begleitet und unterstützt von ihren Freunden und Weggefährten.
Kapitel 3
Der Erfolg ließ es zu, dass wir uns ein paar Tage Pause gönnen konnten und wir uns erst 3 Tage später wieder anschickten geschlossen der Finsternis Norrath's die Stirn zu bieten. Wir zogen aus durch die frostigen, nicht enden wollenden Weiten der Western Wastes Richtung Temple of Veeshan. Der Wind blies eisig kalt und dick vermummt stapften wir durch den Schnee dieser monotonen Landschaft die nur durch die beiden Schluchten, die Veeshan einst mit einem einzigen Krallenhieb geschafften hatte, Abwechslung fand. Wir wollten uns wie schon so oft in den Halls of Testing messen. Leider mussten wir erkennen, dass eine Heerschar an Abenteurern ebenfalls diese Idee hatte und wir mussten unser Ziel verlagern. Viel hatten wir davon gehört und einige erinnerten sich auch noch daran, dass im Westflügel des Tempels drei Drachen hausten die wertvolle Schätze bewachten. So wurde also ein Plan geschmiedet einen dieser Drachen um eben diese Wertgegenstände zu bringen. Telkorenar hieß unser Opfer und seine Schuppen waren von flammenroter Färbung. Nichts ahnend ließen uns die kleineren Drachen im Westflügel passieren und so sammelten wir uns vor Telkorenar. Überrascht war er aufgrund unseres plötzlichen Angriffs, wo er uns doch als Verbündete im Kampf gegen die Riesen Kaels eingeschätzt hatte.
Es war ein schier endloses Kräftemessen mit diesem feuerspeienden Ungetüm. Der Raum in dem er sich befand wurde erhellt von der Feuersbrunst die er auf uns losließ. Einige von uns ließen bei dieser Schlacht ihr Leben, jedoch konnten wir ihn schließlich bezwingen als Aurene ihm ihre Lanze in die Eingeweide stieß.
Unter lauten Gebrüll, dass seinen Tod und unseren Verrat verkündete, schmetterte er auf den harten, kalten Felsboden.
Es war uns also gelungen. Wir hatten den ersten großen Kampf des neuen Zeitalters gewonnen. Seine Schätze wurden verteilt und die Verwundeten von denen es viel gab der Obhut der Heiler überantwortet.

Doch schon hatten wir unsere nächste Station geplant. Die Plane of Storms. Wir wollten wie so viele andere uns auf den Weg in die Bastion of Thunder machen, der Residenz Karanas. Doch der dafuer benötigte Schlüssel erfordert einen Aufwand, der getätigt werden musste und damit wollten wir beginnen. Also brachten wir Riese um Riese zu Fall, mit dem Ziel auch zwei namhafte zu erlegen. Noch nie zuvor hatten wir uns mit ihnen eingelassen und deshalb war den Meisten ein wenig mulmig zumute als der Boden erbebte bei den mächten, großen Schritten die ihr Kommen verkündeten. Doch es gelang uns, noch beflügelt und das Bild des toten Drachens vor Augen die beiden Riesen zu Fall zu bringen und dadurch einigen mehr den Eintritt in die Bastion of Thunder zu ermöglichen.
Nun schon erschöpft machten wir uns auf den Weg in sichere Gefilde. Viel hatten wir erreicht an diesem Tag, mehr als wir zu träumen gewagt hätten. Die Schlachten hatten uns viel gelehrt, was uns zuversichtlich für die Zukunft stimmte und vielen ein Gefühl gegeben, dass uns große Erfolge erwarten würden.
Und dieses Gefühl sollte recht behalten.
Kapitel 4
Die Tage der Erholung und Ruhe hatten uns Kraft gegeben, als wir an einem Sonnabend ausrückten um uns an zwei Riesen und einem bekannten Drachen zu testen.
Unser Augenmerk viel zuerst auf Velketor, der einst verbannt wurde ob seiner Obsession für abtrünnige Experimente. In ein verwinkeltes und gefahrvolles Labyrinth zog er sich zurück. Ungefähr zwanzig Mann von uns machten sich auf den Weg um sich ihm zu stellen. Nachdem wir die Tücken seines Irrgartens hinter uns gebracht hatten, stand die blutige Auseinandersetzung mit ihm selbst an. Eine famose Schlacht war es wir geschlagen wurde und siegreich ohne gröbere Verluste traten wir aus ihr hervor. Der erste Sieg dieses Tages war errungen und es sollten noch zwei weitere folgen.
Unsere nächste Station waren abermals die Ehrfurcht einflößenden Hallen des Temples of Veeshan. Telkorenar hieß unser Gegner. Schon wissend was wir zu tun hatten begannen wir die Schlacht erneut, doch leider mussten wir einen herben Verlust hinnehmen als Ghumb durch einen mächtigen Prankenhieb seiner Deckung entledigt wurde und ein verwüstender Feuerstoß des roten Drachens sein übriges tat. In dieser Rage und von seinem Erfolg beflügelt begann Telkorenar wild um sich zu schlagen und schickte damit mehrere Leute in den Tod. Wir brachten die Situation jedoch wieder unter Kontrolle und Aurene begann eine direkte Konfrontation mit ihm. Doch der Kampf wurde zu lang und unsere Heilkräfte versagten womit es für uns keine Rettung mehr gab. Schwer verwundet hatte Telkorenar diese Runde für sich entscheiden können. Doch wir ließen uns nicht entmutigen und nachdem wir die Toten wieder in das Reich der Lebenden zurückgeholt und die verletzten versorgt hatten, starteten wir einen weiteren Versuch. Diesmal ließen wir ihm keine Gelegenheit uns etwas anzuhaben und so lag er kurze Zeit später erneut zu unseren Füßen.
Nachdem wir uns der Schätze seines Hortes bemächtigt hatten, kehrten wir erst einmal in diversen Städten ein um uns zu laben und frische Kraft zu schöpfen.
Denn unsere nächste Station stand schon fest. Kael Drakkal, die Hauptstadt der Eisriesen. Diese sind seit Ewigkeiten verbitterte Feinde der Drachen Velious'. Unsere Aufmerksamkeit galt dem dortigen Tempelmeister Derakor. Lange war es her, dass wir uns ihm stellten und eine andere Zeit war es gewesen. Darum war der Augenblick gekommen, andem wir es erneut wissen wollten, zuwas wir nun im Stande waren.
Und wir enttäuschten unsere Erwartungen nicht. Es war eine Demonstration von Einigkeit und perfektem Zusammenspiel, welches Derakor donnernd auf den harten Steinboden krachen ließen.
Wir jubelten und freuten uns über die Erfolge die wir verbucht hatten. Denn hätte mir jemals jemand gesagt, dass wir so einen Tag erleben würden, so wäre mir nicht anderes übrig geblieben, als ihn des Irrsinns zu bezichtigen.
Doch nun war es wahr geworden, wir waren empor gestiegen in neue Riegen des Heldentums.
Epilog
Mit einem Schmunzeln im Gesicht und eine innere Stärke und Verbundenheit in mir spührend, öffnete ich wieder die Augen und bemerkte, dass die Sonne schon fast hinter dem Horizont verschwunden war. Ich schloß meine Augen noch einmal kurz und atmete tief ein und seufzend wieder aus, die Erinnerungen noch immer in meinem Kopf aufleuchtend. Dann stand ich auf und ging wieder Richtung Festland, bestärkt und euphorisch durch das Gefühl, dass ich dort auf meine Weggefährten treffen würde und uns noch viel gemeinsam bevor stand.
Loot:
Derakor the Vindicator:
Velketor the Sorcerer:
Telkorenar:
Bis dann,
Fare the well and take care.
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