Blut, Fleisch und Schwerter
Geschrieben von: Tidoc Montag, 07. März 2005 um 00:00
Es riecht nach verbranntem Horn. Die Ebene vor uns ist mit Leichen gepflastert. Die Verluste sind groß. Oberbefehlshaber Brummi ruft zum Rückzug auf. Unsere Truppe sammelt sich in Ratchet um sich neu zu formieren. Wir erwarten Unterstützung aus Booty Bay. Das Land ist trocken und heiß, anders als in meiner Heimat. Manchmal vermisse ich die Berge, den Schnee und die Tannenwälder. Meine Robe ist zu warm für dieses Klima.
Brummi versorgt die Wunden unserer Mitstreiter. Aviendha besucht den ansässigen Alchemisten um Zutaten für neue Tränke zu bekommen. Ich stehe an den Docks und schaue übers Meer in die Ferne. Aus der Taverne höre ich leise Musik und Lachen. Meine Glieder schmerzen. Meninya, meine Gefährtin, musste ich in Stormwind zurück lassen, ich fühle mich einsam und schließe die Augen, versuche an etwas Schönes zu denken - Ironforge – meine Heimatstadt.
Ein heller Ton, aus der Pfeife des Dockarbeiters neben mir, reißt mich aus dem Gedanken. Ein Schiff legt an. Mit neugierigen Blicken mustere ich alle aussteigenden Passagiere. Da sind sie, Bari und Dirion, meine alten Schlachtgefährten, gesellen sich zu uns, in dieser schweren Stunde der Niederlage. Meine Einsamkeit schwindet, ich beginne zu lächeln. Meine kleinen Beine beginnen von selbst zu laufen und tragen mich über das Holzdock. Er sieht mich und lächelt. Immer schneller wird mein Laufen und ich drohe zu stolpern. Dirion fängt mich auf, hebt mich hoch und drückt mich fest an seine Brust. “Es ist alles gut“ sagt er ganz ruhig “Wir sind jetzt da“. Tränen stehen in meinen Augen. Ich drücke ihn ganz fest und er setzt mich sanft wieder auf den Boden ab. Ich bringe kein Wort über meine Lippen, aber das bedarf es auch nicht. Bari sieht es an meinem Gesicht. Ich freue mich über ihre Ankunft.
Bari lässt einen tiefen Pfiff durch seinen gepflegten Bart dringen und Heidi, seine treue Bärin, trappelt die Schiffsplanken runter zu seinem Herrchen. Dirion und Bari melden sich bei Brummi zum Dienst. Ich marschiere mit schnellen Schritten hinter den beiden nach. Warum müssen große Leute immer so schnell unterwegs sein? Unsere Gruppe sammelt sich.
Brummi umarmt Bari herzlich, er freut sich nicht minder die Beiden an unserer Seite zuhaben. Brummi informiert uns über die Lage an der Gabelung und teilt uns Neuigkeiten mit. Wir haben Verstärkung bekommen. Allianz Krieger aus fernen Landen werden uns beistehen. Wir haben unsere Hoffnung wieder gewonnen. Nun gilt des den Angriff zu gewinnen.
Brummi umarmt Bari herzlich, er freut sich nicht minder die Beiden an unserer Seite zuhaben. Brummi informiert uns über die Lage an der Gabelung und teilt uns Neuigkeiten mit. Wir haben Verstärkung bekommen. Allianz Krieger aus fernen Landen werden uns beistehen. Wir haben unsere Hoffnung wieder gewonnen. Nun gilt des den Angriff zu gewinnen.
„Wir greifen die Ostseite des Lagers an der Gabelung an, damit halten wir uns den Rückzugsweg nach Ratchet frei“ instruiert uns Brummi. „Außerdem sind an der Westseite zu viele Zivilisten, die wollen wir da nicht mit reinziehen“ gibt Brummi bekannt. Wir stellten neue Teams zusammen und Dokk hielt seine Predigt. Nachdem wir alle Dokks Priestersegen erhalten, und die Magier ihre Auren an die Kämpfer und Hexenmeister gezaubert hatten, waren wir aufbruchbereit. „Das Lager an der Gabelung ist gut befestigt und die Horde hat jede Menge Unterstützung erhalten“ warnte uns Brummi. „Bring sie vor meine Flinte und ich werde sie erledigen“ brummte Bari und fütterte nebenher Heidi. Wir hatten unseren Mut und unseren Kampfgeist wiedererlangt. Zwölf wackere Krieger stießen gemeinsam ein „TOD DER HORDE“ aus und der Konvoi setze sich langsam in Bewegung.
Die Lieder aus der Taverne waren nun nicht mehr zu hören, zu weit weg waren wir, in diesem, uns fremden Land. Ich lief eifrig im Gleichschritt unserer Gruppe mit. Müssen große Leute immer so schnell Laufen? Die Reiter bildeten die Vorhut und prüften ob die Strasse zur Gabelung sicher ist. Heidi lief Links und Bari Rechts von mir. Vor mir sah ich Brummi mit seinem breiten Schild am Rücken. Zwerge sind starke stämmige Burschen. Würde ich so ein Schild am Rücken tragen könnte ich mich keinen Fußbreit mehr bewegen. Dirion und Aviendha schlichen, fast unsichtbar, der Gruppe hinterher und hielten uns den Rücken frei.
Am Horizont war das Lager zu erkennen. Unsere Schritte wurden langsamer. Wir erkannten unsere Reiter wie sie im Spalier die Strasse zäunten. Für eine sichere Ankunft wurde gesorgt. Mit einfachen kurzen Handzeichen zeigte Brummi wo wir uns positionieren sollten. „Eine Schlacht wird nie durch Kraft gewonnen, der Intellekt wird euch zum Erfolg führen“ sagte mein alter Magiermeister immer.
Unsere Anreise war zwar sicher, aber nicht unbemerkt geblieben. Reges Treiben im Lager zeigte die Alarmbereitschaft der Horde.
Unsere Anreise war zwar sicher, aber nicht unbemerkt geblieben. Reges Treiben im Lager zeigte die Alarmbereitschaft der Horde.
Tauren, Orx und Untote standen schon versammelt am Osteingang des Lagers und beobachteten uns. Sie waren im Vorteil und das wussten sie. Die Lagerwachen sind mächtige Kämpfer und auf ihre Loyalität konnten sie zählen. Wir hatten unsere Positionen eingenommen. Brummi stand weit vorne, kurz vor dem Eingang zum Lager. Ein gefährlicher Platz um alleine dort zu stehen.
Er verhöhnte die Hordeanhänger und beschimpfte sie mit Wörtern die für meine Gnomenohren nicht gedacht sind. Der Plan ging auf. Einige unbedachte Taurenkämpfer stürmten auf ihn zu. Blitzschnell griffen unsere Truppen ein und attackierten die Herausstürmenden. Das war ihr Todesurteil. Die Hexenmeister zauberten ihre Flüche, die Magier frierten sie ein, damit sie sich nicht zurückziehen konnten. Unsere Diebe tauchten aus dem Nichts auf und erledigten sie mit ihren Dolchen, um gleich wieder im Nichts zu verschwinden.
Schnell war der Horde klar, dass es doch nicht so einfach mit uns werden würde. Ja, ihnen war blitzschnell klar, dass sie ihr Gnomenfrühstück nicht ohne Blutvergießen einnehmen werden können. Die untoten Hexenmeister beschworen ihre Diener, die Schamanen setzten ihre Totems und die Orxe wetzten ihre Schwerter.
Der Wind blies mir sanft ins Gesicht und ich konnte den Gestank der Untoten riechen. Wenn es bloß nicht so heiß wäre.
Zweiter Versuch. Brummi stellte sich wieder knapp vor den Eingang und begann mit seinem Beschimpfungsritual. Ich hielt mir die Ohren zu. Als plötzlich zwei Wachen über einen Hügel auf Brummi herabstürzten. Er floh in unsere Richtung und schrie „Ich hab 2 Wachen an meinem Zwergenhintern, greift ein!“
Sofort brach Panik aus und wir eilten dem Zwerg zu Hilfe. Dieses Chaos nahm die Horde als Chance und ergriff diese. Sie stürmten auf unsere Truppe los. Die Priester waren ihr erstes Ziel. Ich glaube ein Horde Magier hatte auch einen weisen Lehrmeister. Der Stahl der Klingen begann zu klirren. Der Kampf hatte begonnen.
Sofort brach Panik aus und wir eilten dem Zwerg zu Hilfe. Dieses Chaos nahm die Horde als Chance und ergriff diese. Sie stürmten auf unsere Truppe los. Die Priester waren ihr erstes Ziel. Ich glaube ein Horde Magier hatte auch einen weisen Lehrmeister. Der Stahl der Klingen begann zu klirren. Der Kampf hatte begonnen.
Heidi hoppelte kampfeslustig auf das Gemetzel zu, während Bari mit seiner Muskete punktgenau auf alles Schoß was in seiner Reichweite war. Brummi wirbelte seine beiden Schwerter gegen Jeden der sich an einem unserer Zauberer vergriff. Die Garde des Lagers war niedergestreckt. Nun kamen wir zum Zug. Die Magier und Hexenmeister zauberten, dass es nur so ein Feuerwerk gab. Die Priester hielten ihre heilenden Hände über uns. Ich erzeugte einen Feuerball nach dem anderen, die das karge Gras unter sich versengten während sie darüber flogen. Diese Feuerbälle fügten der Horde starken Schaden zu, aber es waren einfach zu viele. Um hier lebend raus zukommen bedarf es mehr. Ich murmelte geheime Runeninschriften, meines Meisters, und beschwor einen Komentenhagel. Die Kometen traten durch die Wolken und entzündeten sich zu Feuerbällen das färbten das Land in eine purpurne, unwirkliche Atmosphäre. Als die Feuerbälle auf das Land trafen gab es mächtige Explosionen die die Kampfeslust der Horde zerbersten lies. Ich setze einen Eishagel nach, der scharfe Eissplitter in das Fleisch der Unwürdigen trieb, und die Horde begann zu flüchten. Meine Arkanzauberei folgte den Flüchtenden und beendete ihr jämmerliches Leben. Link vor mir sah ich wie Bari die letzen flüchtenden Hordeanhänger mit seiner Muskete niederstreckte.
Heidi lief zu Bari zurück, ein schlaues Tier. Der Kampf war gewonnen. Wir verweilten noch einige Zeit um zu sehen, ob es eine erneute Reformation der Horde geben würde. Aber dazu kam es nicht. Wir pflegten unsere Wunden und machten uns marschbereit. Brummi gab den Befehl zum Abmarsch und wir gingen im Stechschritt zurück nach Ratchet um dort auf das nächste Schiff zu warten, dass uns in unsere Heimat bringen würde. Ich trottete müde aber glücklich hinterher. Meine Füße taten weh und ich hatte Probleme mitzuhalten. Müssen große Leute immer so schnell Laufen?
Einige Eindrücke aus dem PvP Event
Einige Eindrücke aus dem PvP Event



Leider können die Bilder kaum wiedergeben welchen Spaß wir bei der Aktion hatten
Natürlich ist wiedermal jede Menge Unsinn in unseren Channels abgelaufen den ich euch nicht vorenthalten will.
So wurde wieder über Blizzard gelästert
Natürlich ist wiedermal jede Menge Unsinn in unseren Channels abgelaufen den ich euch nicht vorenthalten will.
So wurde wieder über Blizzard gelästert

Die Vorbereitungen zur Wahl "Namen die die Welt nicht braucht" läuft auf Hochtouren

Man macht sich lustig über die Community und beutet sie aus

Ernährungsdebattenm finden statt

Exakte Anweisungen werden gegeben

Angst wird verbreitet

Das Unmögliche wird möglich gemacht

Unarten werden ausgetrieben

Gildenmitglieder werden vertrieben

Das leidige Channeljumping nimmt kein Ende

Kulturelle Defizite werden aufgedeckt

Beziehungsdramen werden gemeistert

Es werden sinnfreie Polyloge geführt


Verständniss zeigen für den Nächsten wird geübt

Filmdialoge werden zitiert

Es wurde Mut gemacht

Turbi unser Tellminimalist konnte sich steigern

Thunderion lies sich sein Auto nach Azeroth portieren

Damit er nicht wieder Raunzen kann "Warum immer ich" hier ein Bild von meinem Computer

. . und hier noch eines von unserem Webserver

Thunderion bereitet sich schon auf Halloween vor (man beachte die Kürbisköpfe auf der Robe)

Einige Eindrücke vom Endfight in Gnomeregan



Zum Schluß wieder etwas Beschauliches, bis nächste Woche
Gruß
Tidoc der Gnome
Gruß
Tidoc der Gnome


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